GVC-Damen beenden Saison als Zehnte

  • Die Geraerinnen Josefine Kliebes und Jenny Eichhorn blocken einen Dresdner Angriff. Aus dem Volleyballspiel Geraer VC gegen Dresdner SC II 2:3. Vom HSV Weimar brachte der GVC beim 3:2-Sieg beide Punkte mit. Foto: Klaus-Peter Hutzsch Die Geraerinnen Josefine Kliebes und Jenny Eichhorn blocken einen Dresdner Angriff. Aus dem Volleyballspiel Geraer VC gegen Dresdner SC II 2:3. Vom HSV Weimar brachte der GVC beim 3:2-Sieg beide Punkte mit. Foto: Klaus-Peter Hutzsch
Die Damen des Geraer Volleyballclubs (GVC) beendeten ihre Regionalliga-Saison mit einem 3:2 (17:25, 19:25, 25:20, 25:20, 15:13)-Sieg beim HSV Weimar.
Weimar. Nach 2:11 Stunden hatten die Schützlinge von Trainer Bork Immisch das Match gedreht. Obwohl nach den jüngsten Erfolgen selbstbewusst in das letzte Saisonspiel gegangen, präsentierten sich die Gäste zunächst nervös. Viele Fehler hemmten den Spielfluss. Immisch und GVC-Damenspielwart Thomas Hölzel suchten die Geraerinnen in den Pausen psychologisch aufzurichten, was erst nach dem 0:2-Satzrückstand tatsächlich gelang. "Woran es dann gelegen hat, dass wir noch besser wurden, weiß ich selbst nicht", erklärte Trainer Immisch ehrlich. Steffi Günther und Fanny Obenland, die schwach begonnen hatten, "kämpften sich jetzt rein". Vor allem über die Aufschläge entwickelte Gera nun Druck.  

Nicht angereist war Josefine Kliebes, die sich im studentischen Skilager befand. Anne Heinzl gab nach ihrem Bänderriss kurzzeitige Einsätze bei Aufschlägen.

Gastgeber Weimar "spielte sehr clever", wie Immisch berichtete. Die Damen des Hochschulsportvereins hatten alle vier Geraerinnen im Startaufgebot, die den Geraer VC nach der vorherigen Saison nach Weimar verlassen hatten: Steffi Schmeißer, Constanze Spangenberg, Sarah Saft und Steffi Schleicher. Mit dem 3:2-Sieg in Weimar gab der GVC die sportlich richtige Antwort auf diesen im Regionalbereich Sachsen/Thüringen bisher einmaligen Block-Wechsel. Das Hinspiel in Gera hatte der HSV Weimar 3:0 gewonnen. In der Abschlusstabelle kamen die Goethe-Städterinnen zehn Punkte vor den Geraerinnen ein.

Entgegen kam den Geraerinnen wohl, dass die Weimarer Damen bereits ein Fünfsatzspiel in den Beinen hatten. Zuvor war der HSV dem VC Olympia Dresden II ebenfalls mit 2:3 unterlegen.

Mit nunmehr acht Pluspunkten hat der Geraer VC an diesem 20. und letzten Spieltag die Rote Laterne abgegeben und beendet die Spielzeit auf Rang zehn im Elferfeld. Endgültiges Schlussicht ist der SSV Fortschritt Lichtenstein, der sein letztes Match 2:3 gegen den SSC Leipzig verloren hatte. Was der Geraer Platzgewinn für die Neuordnung der künftig nur noch vierthöchsten Regionalliga bedeutet, wird sich zeigen. Mit der Entscheidung des Verbandes ist erst im April zu rechnen.


Peter Langenhagen / 25.03.12 / OTZ
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